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Reisemonitor 2020 in Zusammenarbeit mit HomeToGo

So war der Corona-Sommer 2020 im Ferienhaus. Zum Ende der Saison analysieren wir das Reiseverhalten. 

 

Sommerurlaub 2020: Länger, näher dran und in Deutschland

Corona hatte drastische Einflüsse auf den Sommerurlaub der Deutschen. Zum Ende der Saison analysieren wir gemeinsam mit HomeToGo (www.hometogo.de), der weltweit größten Suchmaschine für Ferienunterkünfte, das Reiseverhalten. Die umfassende Untersuchung im Segment Ferienunterkunft spiegelt mehrere Millionen Suchanfragen auf HomeToGo sowie Hunderttausende Buchungen über DS Destinations Solutions für die Monate Juni, Juli und August wieder. So reisten die Deutschen im Sommer 2020.

Weniger Städteurlaub, dafür zieht es deutsche Urlauber aufs Land

Eine deutliche Veränderung im Reiseverhalten der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr: 39 Prozent weniger Urlauber bei HomeToGo wollten einen Städtetrip unternehmen. Sie entschieden sich für eine Unterkunft auf dem Land. „Diese Verschiebung ist nachvollziehbar, da viele Menschen in unsicheren Zeiten die sichere Variante des Ferienhauses mit Platz drumherum den Menschenmassen einer Großstadt vorzuziehen. Möglichst wenig Kontakt mit anderen Reisenden hilft auch im Urlaub, das Risiko einer Infektion zu verringern”, so Jonas Upmann, Sprecher und Reiseexperte von HomeToGo. Zudem waren Städte auch aufgrund der geschlossenen Museen und Sehenswürdigkeiten weniger attraktiv.

Die meisten Urlaube dauern eine Woche, Trend geht zu längeren Aufenthalten

Bei der Aufenthaltsdauer hat sich in der Analyse von HomeToGo gezeigt: 70 Prozent der Suchenden wählten im Sommer 2020 eine Aufenthaltsdauer von sieben Tagen. Reisen mit längerem Aufenthalt wurden populärer: Der Anteil an Reisen mit einer Dauer von 21 bis 28 Tagen ist im Jahr 2020 um 40 Prozent höher als im Jahr 2019. 

Bei uns unterschied sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Juli und August kaum vom Vorjahr. „Im Sommer haben wir es überwiegend mit dem Hauptjahresurlaub und weniger mit Kurzreisen zu tun“, erklärt Ricarda Kies, Mitglied unserer Geschäftsleitung. „Für den Herbst sieht das anders aus – hier deuten bereits alle Zeichen auf längere Buchungen verglichen mit 2019 hin.“ Im Juli betrug die Durchschnittsdauer von Reisen 6,6 Nächte, im August 6,8. Was die Vorausbuchungsfrist anging, so war diese bei Kunden erwartungsgemäß spürbar kürzer als in der Vergangenheit.

2020 blieben die Deutschen lieber näher am eigenen Zuhause

Eine Veränderung im Reiseverhalten zeigt sich auch in der Entfernung zwischen dem Buchungsort und den Reisezielen im Ausland. Mit einer Entfernung vom Buchungsort von durchschnittlich 855 Kilometern war die Anreise bei HomeToGo-Kunden im Sommer 2020 erheblich näher als noch in 2019 – hier lag der Durchschnitt bei 1.268 Kilometern. Was das Inland betrifft, hat sich die Entfernung kaum verändert: Deutsche Reiseziele sind mit einer Distanz von durchschnittlich 314 Kilometern im Sommer 2020 nur unwesentlich weiter entfernt vom Buchungsort als noch 2019 (300 Kilometer). „Aufgrund der im März ausgesprochenen weltweiten Reisewarnung waren Fernreisen im Sommer 2020 so gut wie nicht möglich, durch viele innereuropäische Reisen lässt sich die geringere Anreise-Entfernung also gut erklären”, so Upmann.

DS-Kunden gaben 2020 mehr Geld für Urlaub aus
Wir haben zudem den Preis des sogenannten Warenkorbs analysiert. Dieser sagt nichts über die Preisgestaltung der Gastgeber aus, sondern lediglich darüber, wie viel die Kunden bereit waren, jeweils auszugeben. Im Juli lag dieser pro Urlaub um 6% höher als 2019. Im August waren es +9%  gegenüber dem Vorjahr. Die Deutschen schienen also spürbar mehr Geld für die Buchung in die Hand zu nehmen als 2019. „Dies kann auch darauf hindeuten, dass zum Beispiel mehr Ferienhäuser und Ferienwohnungen statt Doppelzimmer gebucht wurden“, erklärt Ricarda Kies.

Mehr Urlaub im eigenen Land

Gleich zu Beginn der Coronakrise hat sich abgezeichnet, dass Reiseziele in Deutschland von der Situation vergleichsweise profitieren könnten. Im Durchschnitt haben sich im Juni, Juli und August 2020 49 Prozent der HomeToGo-Kunden für einen Deutschland-Urlaub entschieden, was einer Steigerung von 20 Prozent zum Suchanteil an inländischen Reisezielen in 2019 entspricht. In einzelnen Wochen lag der Anteil an Reisen innerhalb Deutschlands im Sommer 2020 sogar bei bis zu 64%, was einer Steigerung von 56% im Vergleich zum Vorjahr entspricht

„Wir haben einen teils sehr starken Anstieg an Suchen nach Reisezielen innerhalb Deutschlands festgestellt. Dieser Trend wird sich auch im Herbst fortsetzen. Im Oktober sehen wir einen Anteil von 67 Prozent inländischen Reisezielen im Suchverhalten unserer Nutzer”, erklärt Upmann von HomeToGo.

Den Trend zum Sommerurlaub in der Nähe können wir ebenfalls bestätigen, auch wenn wir ohnehin bereits zu einem hohen Anteil Objekte im deutschsprachigen Bereich vermitteln. „Den Trend  bestätigen auch unsere Agenturpartner und Gastgeber, die gänzlich neue Zielgruppen gewinnen konnten, die unter normalen Umständen ihren Sommerurlaub nicht unbedingt im eigenen Land  verbracht haben”, erklärt Ricarda Kies. Wir verzeichneten deutlich mehr Abreisen als 2019 – obwohl die Stornorate auch im Sommer noch deutlich höher lag, als im Vorjahr.

Regional waren sowohl bei uns als auch bei HomeToGo die Ostsee und Nordsee sehr beliebt – ebenso die bayerischen Alpen sowie die Mecklenburgische Seenplatte. Auch Schwarzwald, Harz, Odenwald und Bayerischer Wald waren stark nachgefragt.